EdT: Oyedo // diptyque

Quechua ist eine Sprache, die im Andenraum Südamerikas gesprochen wird. Dort wurde 1922 in Peru die später sehr bekannte Sängerin Yma Sumac geboren. Eben genau in dieser Sprache bedeutet ihr Name „wie schön“. So wie ihre Stimme mit einem Tonumfang von vier Oktaven. Zunächst auf Folklore-Festivals unterwegs, führte ihre Karriere schnell nach Hollywood. In Filmen wie „Das Geheimnis der Inkas“, oder „Sturm über Persien“ wurde sie auch einem größeren Publikum bekannt. So auch den Komponisten Moises Vivanco and Billy May. Die schrieben und arrangierten 1954 für sie das Album „The Mambo“. Bekanntestes Stück: Gopher. Auch in Europa löste der Mambo Mitte der 50er schnell die Rumba und den Cha-Cha-Cha ab. Exotische Pflanzen, kleine Bands und bunte Lichterketten charakterisierten die Tanztempel. Paartanz. Pomade. Parfum. Bei den Damen „verführerisch“ und bei den Herren „markant“. Da wäre damals schon „Oyedo“ von dyptique ein echter Straßenfeger geworden. Zitrus, Thymian und Sandelholz bestimmen die Komposition. Wer genauer überlegt, erkennt auch Mandarine und einen leichten Dattelduft. Wer Oyedo trägt? Beide natürlich und das macht den Paartanz auch viel angenehmer.

Oyedo // dyptique Paris

Eau de Toilette

50 ml / 75€

100ml / 95€

dyptique Paris

PS: Wem das Ganze zuviel Aufwand ist, der lauscht der guten Yma einfach bei einer Tasse Oolong-Tee von Von Rippel. Die Edition #2 ist "sanft und verborgen", besitzt eine leichte Süße von reifen Früchten und einen honig-cremigen Abgang. Für eine glockenhelle Stimme zum Mitsummen.

Oolong Tee

Von Rippel

Edition #2

125g (100g/73,60€)

Von Rippel

 

 

 

GroomingWilkin Schröder