Adieu Federklemme, Goodbye Bananenstecker!

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Die Unkenrufe, sie sind hörbar. Von nah und fern. Ein kabelloses Lautsprecherkonzept? Ironiererfülltes Superstaunen „Wow!“ - ja, ist ganz klar: seit Jahren beherrschen smarte WiFi/Bluetooth-Soundsysteme die Ladentheken des Wohlklangs. Damit wären wir aber nun mitten in der Kluft der breiten Angebotspalette. Blecherner Sound für eine Mark achtzig, formschöne Raumschiffmodule in einem Traum aus Alu und nicht zu vergessen die Universalkrakeeler mit Schonbezügen, die dem Wetter entsprechend verhütet werden können. Das Bashing in dieser Tonart ließe sich in der Endlosschleife weiterspielen - eben solange der Akku reicht. Da wären dann noch die Anderen. Ja, genau die! Die in den Elektronikmärkten völlig selbstverständlich über eigene Klanghumidore verfügen so groß wie Kantinen in Großkonzernen. Ehrfürchtig werden Wochenende für Wochenende selbst hier demütig Wartenummern gezogen, um zumindest für 30 Sekunden der Vielschichtigkeit der Jazzstandards von Diana Krall zu lauschen. Dabei wäre doch ABBA viel treffender: „Money, money, money - must be funny - in a rich man’s world“. Aha, also doch! Eine Ode an die Freude, dass nun Urbanears - die mit der Kopfhörer-Expertise - mit den neuen Lautsprechern Baggen und Stammen ein netzwerkfähiges Set auf den Markt gebracht hat. 

Wie gesagt via WiFi können mit beiden Versionen die integrierten Dienste Spotify Connect, Airplay oder Chromecast gestreamt werden. Bluetooth selbstverständlich auch. So wie der allseits bekannte Klinkenstecker. Damit wären wir noch einmal beim Thema der Sounddiskutanten und lassen einfach einen der Macher selbst zu Wort kommen: „Urbanears geht es vor allen Dingen darum, den Leuten die Technologie näherzubringen“, sagt Oscar Axhede, Mitbegründer und Kreativdirektor bei Urbanears. „Unser Ziel war es, ein Hörerlebnis zu kreieren, das den besten Sound und Konnektivität in die Häuser der Leute bringt, ohne dass sie sich Gedanken machen müssen, wie sie die Technik zum Laufen kriegen.“ Darum geht es doch. Entweder gefühlte fünf Meter zweiadriges, isoliertes Kupferkabel unter Teppich, Laminat und Diele zu kaschieren, anschliessend das übrige Gros hinter Anlage und Kommode zu verstecken, um dann den „echten“ Sound zu genießen, oder genau diesen Multiroom-Effekt gänzlich kabellos zu bekommen. Nie wieder mauselochgroße Löcher in Vintage-Schränken! … und für alle Farbenthusiasten gibt es die Möglichkeit zwischen Dirty Pink, Vinyl Black, Plant Green, Concrete Grey, Goldfish Orange und Indigo Blue zu wählen. Just sayin’!

Seit 28.03.2017 in Deutschland erhältlich:

#Stammen UVP 350€

#Baggen UVP 450€

www.urbanears.com

Crib, CRIBWilkin Schröder